Familienbücher von Otto Karl Spengler| Im Laufe der letzten Jahre habe ich die Kirchenbücher der Region Külsheim (Baden) aufgearbeitet. Grundlage der Forschung sind die Kirchenarchive sowie die Stadt- und Gemeindearchive, weiterhin Archive wie das Staatsarchiv Bronnbach. Darüberhinaus konnte ich viele fehlende Daten über das Internet ermitteln in Newsgroups (bspw. Baden-Wurttemberg-L@rootsweb.com), durch diverse genealogische Suchmachinen und durch eMail Kontakte. Mittlerweile sind fünf der Familien- und Ahnenbücher vollständig erarbeitet und liegen in Druck vor. Zum einen das Familienbuch von Uissigheim, Familienbuch von Königheim, das Familienbuch von Eiersheim, desweiteren das Familienbuch von Schweinberg und neu das Familienbuch von Gissigheim. Die Ahnenbücher von Külsheim, Steinbach, Hundheim und Pülfringen sind in Vorbereitung.
Exemplare dieser Bücher können bei mir erworben werden. |
Gissigheimer Familienbuch
| Auszug aus dem Vorwort
"Jeder Mensch ist nicht nur er selber, er ist auch der einmalige, ganz besondere Punkt, wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen, nur einmal so und nie wieder. Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig und jeder Aufmerksamkeit würdig.
Hermann Hesse
Möge dieses gut gestaltete Familienbuch, das großen, dokumentarischen Wert besitzt, das Interesse an der Erforschung der Vorfahren und Ahnen bei vielen Gissigheimer Bürgerinnen und Bürgern wecken. Dies wäre zweifellos der schönste Dank für die in diesem Band durch Herrn Otto Spengler aus Külsheim vorgelegten, sorgfältigen, ahnengeschichtlichen Forschungen.
Im Dezember 2010, Hermann Bockmühl, Pfarrer in Gissigheim." |
Uissigheimer Familienbuch
| Auszug aus dem Vorwort
"Frage die vorigen Geschlechter und nimm dir vor, zu forschen ihre Väter. Denn wir sind von gestern her und wissen nichts. Unser Leben ist ein Schatten auf Erden. (Hiob, 8,8) Diese Worte von Hiob sind bestimmt eine gute Einladung zu forschen und zu suchen, wer wir Menschen sind. Sie sind auch eine Inspiration, die uns die Augen öffnet, dass wir alle einen Vater im Himmel haben und dass wir alle Kinder Gottes sind und zwar geliebte Kinder Gottes. Deswegen finde ich es wunderbar wenn ich meine eigene Wurzel kenne, wenn ich weiß, wie meine Vorfahren lebten. Papst Johannes Paul II. sagte einmal, dass man den Mensch ohne Gott nicht verstehen kann. Dieses Wort öffnet auch meine Augen und sagt mir: Ich kann mich nur verstehen, wenn ich meine eigene Geschichte kenne, wenn ich weiss, wie das Fundament meines Lebens ist und wo das Ziel meines Lebens liegt. Heute bekommen Sie ein Buch in die Hand, das ihnen etwas von den Vorfahren erzählen kann, die in Uissigheim lebten. Ich hoffe, dass dieses Buch Ihnen hilft, die eigene Geschichte kennen zu lernen, sich selbst besser zu verstehen und die Augen und Herzen für die großen Taten Gottes zu öffnen. Dieses Buch verdanken wir Herrn Otto Spengler, der sich die Mühe gegeben hat zu forschen und zu suchen und uns ein großes Geschenk zu machen. Es wäre wünschenswert, dass das Buch nicht nur irgendwo auf dem Regal steht aber dass es gut aufgenommen wird und uns motiviert unser eigenes und das Leben der Gemeinde im Sinne Gottes zu gestalten. Im Dezember 2009, Pater Joachim Seraphin MSF, Pfarrer in Uissigheim." | Königheimer Familienbuch
| Auszug aus dem Vorwort
"Es ist sicher eine schöne Sache, aus gutem Haus zu sein. Aber das Verdienst gebührt den Vorfahren. (Plutarch) Möge dieses gut gestaltete Familienbuch, das großen dokumentarischen Wert besitzt, das Interesse an der Erforschung der Vorfahren und Ahnen bei vielen Königheimer Bürgern / innen wecken. Dies wäre zweifellos der schönste Dank für die in diesem Band durch Herrn Otto Spengler aus Külsheim vorgelegten, sorgfältigen, ahnengeschichtlichen Forschungen. Im Dezember 2007, Hermann Bockmühl, Pfarrer in Königheim." | Eiersheimer Familienbuch
| Auszug aus dem Vorwort
"Dieses Familienbuch ist entstanden, weil sich immer wieder die Frage erhebt, wo komme ich her bzw. wer waren meine Vorfahren. In früheren Jahren wurde abends von den Alten noch viel erzählt, sei es, dass man, um Strom zu sparen, soweit überhaupt schon vorhanden, beim offenen Herdtürchen saß oder auch auf der Bank vor dem Haus. Jedenfalls erzählte man sich viel von früher, wobei auch immer wieder die Frage der Herkunft ausgiebig erörtert wurde. Somit wusste man viel vom dörflichen Leben und von der eigenen Familientradition. Viele Leute sagten mir schon: „früher hat die Großmutter und der Großvater von Früher erzählt und ich sagte denen, hört auf mit dem alten Zeug - jetzt würde mich das alte Zeug interessieren, aber nun sind die Alten gestorben - kannst du nicht für mich meine Herkunft erforschen und mir einen Stammbaum erstellen."In der heutigen Zeit besteht also ein großes Interesse an der Genealogie. Ich merke das auch an den vielen Anfragen aus Amerika. Die Nachfahren der Auswanderer sind sehr stark an der Herkunft ihrer Vorfahren und deren ehemaligem Wohnort interessiert. Durch viele Gespräche im Külsheimer Pfarrhaus mit Pfarrer Burkard Sack, leider verstorben, angeregt, begann ich, meinen „schmalen“ Stammbaum zu erweitern und auch die Seitenlinien zu erfassen. Dabei stellte ich fest, dass ich in meiner Ahnenfolge einen ‘Ahnenschwund’ habe. Das will sagen, dass, bedingt durch die Heirat innerhalb der Stadt – (vielleicht auch *wegen dem Sach`*), irgendwann die Namen der Vorfahren sich zum Teil wiederholten. So hatte ich am Schluss einen Großteil der Külsheimer Bevölkerung erfasst und es war irgendwie logisch, den Rest der Kirchenbücher auch noch zu erfassen.Da ich aber auch Vorfahren aus Eiersheim habe, begann ich, mich auch mit den Eiersheimer Kirchenbücher zu befassen und sie auszuwerten. Dank der Bereitwilligkeit des Pfarrers Burkard Sack und der Mitarbeit des Herrn Wolfgang Krug, Eiersheim, konnte ich die Eiersheimer Matrikelbücher durcharbeiten und vorliegende Daten erfassen. Dieses Buch enthält die Daten der Eiersheimer Bevölkerung vom Beginn der Aufzeichnungen und endet bei den Stammlisten mit dem Jahre 1900. Eiersheim gehörte bis 1707 zu der Pfarrei Külsheim und wurde von dort aus mitversorgt durch einen ‘sacellanus’. Am 25.1707 September zog der erste Pfarrer hier auf mit Namen Johann Erwin Klein. Das erste Matrikelbuch beginnt 1657 mit einem Eintrag der nachstehend wiedergegeben ist: | | Ein Neüweß tauff buch Auff gericht durch den Herrn Georg Hoffman Pfarr herr Und beide heilige Pfleger Namenß Martin Diedemer Jörg May In welchem Jahr Und Monaths dag Ein Kindt getaufft wirdt wie sein nam heißt Und sein tauff doth beschriben worden durch den schultheißen Johan Beckh geschehen zu Eiersheim den 20 Januar Anno 1657 Jahres | | Ein neues Taufbuch aufgerichtet durch den Herrn Georg Hofmann Pfarrherr und seine beiden Heiligenpfleger namens Martin Dietemer und Jörg May. In welchem Jahr und Monatstag ein Kind getauft wird, wie sein Name ist und sein Taufpate (männl. dot – weibl. döttla). Beschrieben worden durch den Schultheiß Johann Beck. Geschehen zu Eiersheim am 20. Januar 1657. |
| | Es war natürlich von dem Matrikelführer abhängig, ob er etwas eintrug oder es vergaß. So sind nicht alle Kinder in dem Taufbuch zu finden die geheiratet haben oder als verstorben in dem Totenbuch verzeichnet sind. Im 19. Jahrhundert hatte Herr Pfarrer Heinrich Josef Merkel schon einmal ein Familienbuch angelegt und sogar „Stammbäume“ gezeichnet. Das erleichterte bisher schon die Zuordnung zu den einzelnen Familienzweigen. Ich hoffe, daß auch dieses Buch dazu beiträgt, die Erforschung der Vorfahren zu vereinfachen." | Schweinberger Familienbuch
| Auszug aus dem Vorwort
"In den letzten Jahren nimmt das Interesse wieder zu, die eigenen Vorfahren oder auch die Familiengeschichte zu erforschen. Viele Anfragen erreichen uns dazu im Pfarramt und mancher Besucher möchte gerne Einblick in die alten Kirchenbücher nehmen. Das von Herrn Spengler mit großer Sorgfalt, viel Geduld und immensem Zeitaufwand erstellte Familienbuch für Schweinberg wird Vielen die Suche nach ihren Vorfahren wesentlich erleichtern, aber auch solchen, die sich bisher noch nicht mit Ahnenforschung beschäftigt haben, eine Anregung sein damit zu beginnen. Eine Hauptquelle für das vorliegende Familienbuch waren die Kirchenbücher der Pfarrgemeinde St. Andreas Schweinberg, die bis zum Jahr 1667 zurückreichen. Allgemein vorgeschrieben wurden Kirchenbücher erstmals durch das Konzil von Trient im Jahr 1563. Die Umsetzung dieses Beschlusses dauerte eine Zeit, auch gingen während des 30–jährigen Krieges viele Kirchenbücher verloren, so dass –wie in Schweinberg– die Matrikel erst nach dem 30–jährigen Krieg beginnen. Es ist dennoch sehr beachtlich, dass mit Hilfe dieser Kirchenbücher die Geschichte von Schweinberger Familien teilweise über 300 Jahre zurückverfolgt werden kann. Es wäre aber viel zu kurz gegriffen, wollte man in den Kirchenbüchern und auch im vorliegenden Familienbuch nur eine Ansammlung von Namen und Daten sehen. Hinter jedem Namen, hinter jedem Datum, steht ein konkreter Mensch in seiner Zeit. Es spiegeln sich glückliche und tragische Ereignisse in den Familien wider, wir lesen von vielen Kindern, die –kaum geboren– schon wieder starben, aber auch vom erfüllten Leben vieler alter Menschen, wir erfahren vieles vom Ende, aber auch immer wieder vom Neubeginn. Nicht zuletzt sind die Kirchenbücher auch ein Glaubenszeugnis unserer Vorfahren und weisen uns auf unser religiöses Erbe hin, dass auch wir an die kommenden Generationen weitergeben sollen. Es ist gut, die eigenen Wurzeln zu kennen. Wer die Vergangenheit kennt, der kann die Gegenwart besser verstehen und auch die Zukunft sinnvoller gestalten. Darum ist Herrn Spengler zu danken, dass er sich der grossen Mühe unterzogen hat, das Schweinberger Familienbuch neu zu erstellen und herauszugeben und es bleibt zu wünschen, dass es mit Interesse aufgenommen wird. Im Oktober 2003, Franz Lang, Pfarrer in Schweinberg" |
Kontakt Otto Spengler Kirchberg 8 97900 Külsheim 0049-9345-466 otto@spengler.li Links zu den Familien-Bildern, Auswanderlisten Zurück zu meiner Homepage |
Copyright © 2010, Otto Spengler, otto@spengler.li, letztes Update 30-12-2010
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