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Mein Interesse gilt seit Jahren der genealogischen Forschung.
Die Frage: -Wo komme ich her?- beschäftigt die Menschen schon immer, einmal mehr einmal weniger.
Auch mich beschäftigte diese Frage schon lange. Daher begann ich mit der Genealogie (Ahnenforschung) vor vielen Jahren,
nicht nur allein mit der eigenen Familiengeschichte, sondern später auch mit der Geschichte der anderen Familien
meines Heimatortes Külsheim und anderen Orten der Region.
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Im Schweizer Archiv zu Luzern befindet sich das Bürger- und Steuerbuch Külsheim 1415-1495. Darin weist ein
Eintrag auf Hans Spengler hin.
"1479: Hans Spengler ist burger worden dedit X turn, Herbstin eidem"
(= gab 10 Thurnes für seine Einbürgerung als Schwiegersohn der Frau Herbst).
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Dieser Hans Spengler konnte auch aufgrund einer anderen amtlichen Eintragung nachgewiesen werden. In der
Türkensteuerliste, aufbewahrt im Würzburg Staatsarchiv, findet sich in der "älteren Kriegsakte 1/28",
für das Jahr 1542 ein Eintrag:
"Hans Spengler Vermogen 30 Gulden, 0.5 % Steuer" (= Sein Eigentum sind 30 Gulden, er hatte 0,5 % Steuer zu zahlen) |
Aufzeichnungen von Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen in katholischen Kirchenbüchern beginnen im Jahr 1620. Daher ist
es erst seit dieser Zeit möglich, einen lückenlosen Stammbaum zu erstellen. Natürlich wurde das Datum der
Taufe, der Eheschliessung und der Beerdigung verzeichnet, aber die Taufe war meistens am gleichen Tag wie die Geburt.
Vom Beerdigungsdatum kann man im Normalfall einfach 2 Tage zurückrechnen, um das Sterbedatum zu erhalten.
Im 17. Jahrhundert fand der 30-jährige Krieg statt. Und als ob das nicht genug wäre, wütete zum Krieg auch noch die Pest.
Dadurch sind viele Aufzeichnungen entweder nicht vollständig, oder sie fehlen zum Teil ganz.
So habe ich in meinem Stammbaum den Fall, dass es einen Martin Spengler
gab, dessen Witwe nach 1624 wieder geheiratet hat und zwar einen Peter
Spengler. Dieser muss wohl ein Sohn dieses Martin sein, wobei es keinen
schriftlichen Beleg dafür gibt. Es muss nun jedoch nicht heissen, dass
die Mutter ihren eigenen Sohn geheiratet hätte, Peter könnte auch der
Sohn Martins mit einer
anderen Frau gewesen oder adoptiert worden sein.
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